Die Raute im Herzen von Michael Krämer via wikipedia

Hamburg – Perle an der Elbe, das war einmal

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Was soll man noch zum Hamburger SV sagen? Die Namen in dieser Mannschaft sind auf jeden Fall Bundesliga- und erst recht Europatauglich, das steht nicht in Abrede. Aber, und das ist ein sehr großes ABER, wenn man nach Europa will, muss man das auch zeigen.

Es ist seit Jahren ein Auf und Ab. Das eine Mal retten sie knapp die Klasse, das andere Mal reden sie wieder mit großen Tönen von Europa. In der laufenden Spielzeit, kam dies alles sogar innerhalb einer Saison. Und am Sonntag? Gegen Schalke hätten sie, nein mussten seinen großen Schritt tun, damit eben das Ziel Europa auch realisiert werden kann. Ein Sieg und ein direkter Konkurrent wäre geschlagen. Mehr noch, der Sprung in die Top 5 geglückt, da Eintracht Frankfurt zuvor nur remis spielte. Nicht nur ein wichtiger Dreier, sondern auch etwas fürs Ego, wäre drin gewesen, Eigentlich Grund genug um richtig zu kämpfen!

Nicht aber für den HSV. Nach 90 Minuten stand mal wieder ein mittleres Debakel zu Buche. Ein wieder genesener Klaas-Jan Huntelaar war an allen vier Treffern beim 4:1 beteiligt, starkes Comeback des Niederländers! Sein Landsmann und HSV-Kapitän Rafael van der Vaart lieferte eine unterirdische Leistung ab, mal wieder. Wenn er nicht fit ist, soll er auch nicht spielen. Denn so ein, ja, man muss es so sagen, Gegurke bringt niemanden etwas.

Die Mannschaft wirkt in solchen Partien so blutleer, trotz der Möglichkeiten, die sie haben. Keiner stürmt mal nach vorn, macht mal seinen Mund auf. René Adler kann einem nur leidtun. Auch gegen die Königsblauen war er mal wieder der stärkste Hamburger auf dem Platz. Er versucht es immer wieder, doch ein Keeper kann kaum die Tore vorn reinmachen, der gebürtige Leipziger versucht sie zu verhindern, mit aller Macht, dass er auch die 5. Gelbe riskiert und gegen Wolfsburg in einer Woche gesperrt ist.

Adler leistet sich keine Patzer, seine Vorderleute versagen nur im Kollektiv. Im Sommer muss sich an der Elbe etwas tun. Thorsten Fink hat einiges auf dem Kasten, nun muss er die Segel in die Hand nehmen und das Mutterschiff wieder auf Kurs bringen.

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